Zinkphosphat – ein professioneller Rohstoff für Industrie und Labore
Zinkphosphat (Zn₃(PO₄)₂) – hohe Reinheit, wettbewerbsfähiger Preis, Lieferung innerhalb von 24 Stunden. Wir sind ein erfahrener Distributor von chemischen Rohstoffen und bieten Zinkphosphat in verschiedenen Reinheitsgraden an: technisch, rein (pure), Analysenqualität (p.a.) sowie in Spezialqualitäten für Farben, Korrosionsschutzbeschichtungen und Kunststoffe an.
Unser Produkt richtet sich an Hersteller von Farben und Lacken, die Schutzbeschichtungsindustrie, Kunststoffhersteller, die Bauchemie, die Galvanotechnik sowie Forschungslabore. Jeder Lieferung legen wir ein Analysezertifikat (CoA), ein Sicherheitsdatenblatt (SDS) sowie die vollständige technische Dokumentation bei. Wir garantieren eine gleichbleibende Qualität über alle Chargen hinweg, wettbewerbsfähige Großhandelspreise sowie technische Unterstützung.
Hauptanwendungsbereiche:
Korrosionsschutzpigment in Farben und Lacken, Phosphatbeschichtungen auf Metall, Korrosionsschutz, Füllstoff in Kunststoffen, Bestandteil von Mörteln und Bauklebern, Wirkstoff bei der Phosphatierung, Korrosionsinhibitor in industriellen Systemen.
Grundspezifikation – Zinkphosphat Zn₃(PO₄)₂
| Chemische Bezeichnung | Zink(II)-phosphat, Zinc phosphate |
|---|---|
| Synonyme | Zinkphosphat, Zinkorthophosphat, Phosphofilit (Mineral) |
| Chemische Formel | Zn₃(PO₄)₂·4H₂O (Tetrahydrat), Zn₃(PO₄)₂ (wasserfrei) |
| CAS-Nummer | 7779-90-0 (Tetrahydrat), 7543-51-3 (wasserfrei) |
| EG-Nummer (EINECS) | 231-944-3 |
| Molmasse | 458,11 g/mol (Tetrahydrat), 386,11 g/mol (wasserfrei) |
| Aussehen / Form | Weißes bis leicht gräuliches, kristallines Pulver |
| Verfügbare Reinheitsgrade | Technisch / Cz.d.a. – Pro analysi (p.a.) / Spezialqualitäten für Farben |
| Löslichkeit | Praktisch unlöslich in Wasser, löslich in Säuren |
| Dichte | 3,04–3,998 g/cm³ (je nach Form) |
| Partikelgröße | 1–15 μm (Standardtypen), anwendungsgerecht angepasst |
| Verfügbare Verpackungsgrößen | 1 kg / 5 kg / 25 kg (Säcke) / Big-Bags (500–1000 kg) |
| Dokumentation | Sicherheitsdatenblatt (SDS), Analysezertifikat (CoA), Technisches Datenblatt |
B2B-Kooperationsbedingungen – Zinkphosphat im Großhandel
Warum lohnt es sich, mit uns zusammenzuarbeiten?
- Großhandelslieferungen – Abnahme ab 5 kg, Lieferung in ganz Polen und der EU, Standardtransport und ADR-Transport
- Mengenrabatte – bis zu 15 % Rabatt bei größeren Bestellungen
- Reproduzierbarkeit der Chargen – jede Lieferung mit CoA und LOT-Nummer, Qualitätsgarantie
- Kurze Lieferzeit – Lagerware versenden wir innerhalb von 24–48 Stunden
- Daueraufträge – Rahmenverträge mit festen Preisen für 6–12 Monate für Hersteller von Farben, Beschichtungen und Kunststoffen
- Technischer Support – Unterstützung bei der Produktauswahl und der Optimierung von Rezepturen
- Kundenkredit – flexible Zahlungsmodalitäten für Stammkunden
- Vollständige Dokumentation – Sicherheitsdatenblätter (SDS), Analysenzertifikate (CoA), Spezifikationen gemäß den Anforderungen der Industrie
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Zinkphosphat – Preis und Preisfaktoren
Der Preis des Produkts hängt von mehreren entscheidenden Faktoren ab:
- Chemische Reinheit: Produkte in pharmazeutischer Qualität (p.a.) sind teurer als technische Produkte
- Branchenspezifische Spezifikation: Sorten für Korrosionsschutzfarben (mit kontrollierter Partikelgröße und spezifischer Oberfläche) sind teurer als Standardprodukte
- Bestellmenge: Der Preis pro kg sinkt bei größeren Mengen (Mengenrabatte)
- Partikelgröße und Oberflächenbehandlung: Produkte mit Oberflächenmodifikation sind teurer
- Verpackung: Standard-Säcke vs. Big-Bags vs. Spezialverpackungen
- Dokumentation: Zusätzliche Zertifikate (Konformität mit Normen der Automobilindustrie und der Lackindustrie) können den Preis beeinflussen
Einzelbestellungen (1–5 kg): von einigen Dutzend bis zu einigen Hundert Zloty
Großhandelsbestellungen (25+ kg): individuelle Preisgestaltung mit Rabatt
Jahresverträge (1.000+ kg): günstigste Preisbedingungen
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(250–500 g) für Anwendungstests an, bevor Sie eine größere Bestellung aufgeben. Für B2B-Kunden erstellen wir individuelle Angebote unter Berücksichtigung folgender Faktoren:
- – Umfang und Häufigkeit der Bestellungen
- – Anforderungen an Dokumentation und Zertifizierung (Industrielacke, Automobilindustrie, Bauwesen)
- – Besondere technische Anforderungen (Partikelgröße, spezifische Oberfläche, Oberflächenbehandlung)
- – Anforderungen an Verpackung und Kennzeichnung
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Kontaktdaten
Telefon: +48 724 967 482
E-Mail: biuro@elpolap.com.pl
Adresse:
Nowa Wieś Królewska 46, Landkreis Września / PL
Öffnungszeiten der Vertriebsabteilung:
Montag – Freitag: 8:00 – 16:00 Uhr
Zinkphosphat – ein Schlüsselbestandteil moderner Beschichtungen und Werkstoffe
Definition und chemische Formel von FePO₄
Zinkphosphat ist eine anorganische chemische Verbindung mit der Formel Zn₃(PO₄)₂, die als Zinksalz der Phosphorsäure vorliegt. In der Industrie kommt es hauptsächlich in Form eines weißen, kristallinen Pulvers mit hervorragenden Korrosionsschutzeigenschaften vor. Diese Verbindung spielt eine zentrale Rolle in modernen Technologien zum Schutz von Metalloberflächen und ist eines der wichtigsten Korrosionsschutzpigmente in industriellen Farb- und Lacksystemen
Die industrielle Anwendung dieses Rohstoffs stützt sich auf drei Hauptsäulen. Erstens schützt es als Korrosionsschutzpigment Metalloberflächen wirksam vor Korrosion und ersetzt dabei giftige Chromat- und Bleipigmente. Zweitens bildet es bei Phosphatierungsverfahren dauerhafte Konversionsschichten auf Stahl und Aluminium, die eine hervorragende Grundierung für Farben und Lacke darstellen. Drittens verbessert es als funktioneller Füllstoff in Kunststoffen, Baumörteln und Klebstoffen die mechanischen Eigenschaften und die Witterungsbeständigkeit.
Die Zusammenarbeit mit uns als Lieferant garantiert Ihnen den Zugang zu Rohstoffen mit konstanten Qualitätsparametern, eine vollständige technische Dokumentation gemäß den Anforderungen der Industrie sowie technische Unterstützung in jeder Phase der Einbindung des Produkts in Ihre technologischen Prozesse. Wir bieten Typen an, die auf spezifische Anwendungen in Farben, Beschichtungen, Kunststoffen und der Bauchemie zugeschnitten sind.
Chemische Zusammensetzung und Eigenschaften
Chemische Bezeichnung, Synonyme und Strukturformel
Diese Verbindung ist je nach industriellem und wissenschaftlichem Kontext unter vielen Namen bekannt. Die chemische Bezeichnung gemäß der IUPAC-Nomenklatur lautet „zinc phosphate“ (engl.), im Polnischen als Zink(II)-phosphat oder Zinkphosphat bezeichnet. In der Fachliteratur sind auch die Bezeichnungen Zinkorthophosphat (Zinkorthophosphat) und tribasisches Zinkphosphat (basisches Zinkphosphat) zu finden.
Die chemische Grundformel lautet Zn₃(PO₄)₂, in der industriellen Praxis kommt jedoch meist die hydratisierte Form Zn₃(PO₄)₂·4H₂O (Tetrahydrat) vor. In der Natur kommt diese Verbindung als Mineral Phosphophyllit oder Hopeit vor, während die industriellen Formen synthetisch hergestellt werden, um konstante Qualitätsparameter zu gewährleisten.
In Chemikalienkatalogen und Sicherheitsdatenblättern wird es durch die CAS-Nummer 7779-90-0 (Tetrahydrat) oder CAS 7543-51-3 (wasserfreie Form) identifiziert. Die EINECS-Nummer lautet 231-944-3. Diese eindeutigen Identifikationsnummern sind entscheidend für die Bestellung des Produkts und die Überprüfung der Einhaltung gesetzlicher Anforderungen.
Physikalisch-chemische Eigenschaften
In reiner Form ist das Präparat ein weißes, kristallines Pulver mit einem charakteristischen, leicht körnigen Aussehen. Technische Produkte können aufgrund von Beimischungen oder spezifischer Produktionsbedingungen einen leicht grauen Farbton aufweisen. Die Partikelgröße bei Standardqualitäten liegt im Bereich von 1–15 Mikrometern, wobei für Anwendungen in Farben häufig engere Fraktionen (2–5 μm) erforderlich sind, um optimale Verarbeitungseigenschaften zu erzielen.
Die Wasserlöslichkeit
ist praktisch null (0,0014 g/100 ml bei 20 °C), wodurch sich dieses Pigment ideal für wasserbasierte und lösungsmittelhaltige Systeme eignet – es wird während der Nutzung nicht aus der Beschichtung ausgewaschen. Die Verbindung löst sich hingegen in Mineralsäuren (HCl, H₂SO₄, HNO₃) sowie in Lösungen starker Basen.
Die Dichte
liegt je nach Kristallform und Hydratationsgrad zwischen 3,04 und 3,998 g/cm³. Diese hohe Dichte sorgt für gute Deckkraft in Lacksystemen. Die thermische Stabilität
ist sehr gut – die Verbindung bleibt bis zu einer Temperatur von etwa 900 °C stabil, wobei im Bereich von 100–200 °C ein Verlust an Kristallwasser auftritt (Übergang des Tetrahydrats in die wasserfreie Form).
Ein entscheidender Parameter für den Einsatz in Farben ist die spezifische Oberfläche (BET), die bei Standardtypen 3–15 m²/g beträgt und bei Spezialtypen 20–40 m²/g erreichen kann. Eine größere spezifische Oberfläche führt zu besseren Korrosionsschutzeigenschaften, kann jedoch auch zu einer Erhöhung der Viskosität von Farbsystemen führen.
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Verfügbare Reinheitsgrade und Produktformen
Sorten für Farben und Korrosionsschutzbeschichtungen
Für die Farben- und Lackindustrie bieten wir Zinkphosphat in Spezialsorten an, die hinsichtlich ihrer Pigment- und Korrosionsschutzeigenschaften optimiert sind. Diese Produkte zeichnen sich durch eine streng kontrollierte Partikelgröße (typischerweise 2–5 μm) aus, was eine optimale Deckkraft, eine gute Dispersion in Farbsystemen sowie rheologische Stabilität gewährleistet.
Wichtige Parameter für Lackformulierer
- Zinkgehalt: min. 48–50 % Zn (berechnet als Metall)
- BET-spezifische Oberfläche: 10–25 m²/g (je nach Anwendung)
- Partikelgröße d50: 2–5 μm
- Ölabsorption (nach DIN 53199): 15–25 g/100 g
- pH-Wert der wässrigen Suspension (10 %): 6,5–8,5
- Gehalt an wasserlöslichen Bestandteilen: max. 0,3 %
Das Pigment in Korrosionsschutzfarben wirkt auf vielfältige Weise. Erstens passiviert es die Metalloberfläche, indem es unlösliche Komplexe mit Eisenionen bildet. Zweitens erhöht es den pH-Wert in den Mikrobereichen unter der Beschichtung und hemmt so Korrosionsprozesse. Drittens verbessert es die Haftung der Beschichtung auf dem Metalluntergrund durch die Bildung chemischer Bindungen an der Grenzfläche zwischen Metallphase und organischer Phase.
Es wird in Korrosionsschutzgrundierungen (typischerweise 10–25 % in der Trockenformel), Grundierungen für Stahlkonstruktionen sowie in Epoxid- und Polyurethansystemen für die Automobil-, Offshore- und Infrastrukturindustrie eingesetzt. Es stellt eine sichere Alternative zu Chrom(VI)-Pigmenten dar, die als krebserregend eingestuft sind und den REACH-Beschränkungen unterliegen.
Typen für Kunststoffe, Verbundwerkstoffe und Bauchemie
In Kunststoffen dient das Präparat als funktioneller Füllstoff und Flammschutzmittel. Bei Zugabe zu Polyamiden, Polypropylen, PVC und Epoxidharzen verbessert es den Elastizitätsmodul, verringert die Schrumpfung nach der Aushärtung und erhöht die UV-Beständigkeit sowie die thermische Alterungsbeständigkeit. Typische Dosierungen liegen bei 5–20 Gew.-%.
In der Bauchemie findet es Anwendung als Bestandteil von Reparaturmörteln für Beton, Konstruktionsklebstoffen und Dichtungsmassen. Es wirkt als Korrosionsinhibitor für Stahlbewehrungen in Beton, insbesondere in chloridhaltigen Umgebungen (Brücken, Küstenbauwerke, Tunnel). Zudem verbessert es die Haftung auf mineralischen und metallischen Untergründen.
In Polymer-Beton-Verbundwerkstoffen erhöht es die Chemikalienbeständigkeit (gegen Säuren, Laugen, Salze) und verbessert die tribologischen Eigenschaften (Abriebfestigkeit). Es wird auch in Bodenbeschichtungen für die Chemie- und Lebensmittelindustrie eingesetzt, wo eine hohe chemische und mechanische Beständigkeit erforderlich ist.
Parameter für Sorten für Kunststoffe und Bauchemie
- Reinheit: min. 95 % Zn₃(PO₄)₂
- Partikelgröße d50: 3–10 μm
- Feuchtigkeit: max. 1,0 %
- Gehalt an löslichen Bestandteilen: max. 0,5 %
- Farbe: weiß bis leicht gräulich
Standard- und Sonderverpackungen
Standardverpackungen:
- 1 kg, 5 kg – HDPE-Kunststoffbehälter (für Labore, technologische Versuche)
- 25 kg – Papiersäcke mit Polyethylen-Innenbeutel (Industriestandard)
- Big-Bags 500–1000 kg – für große industrielle Abnehmer, palettierbar
Sonderverpackungen auf Bestellung:
- Säcke mit zusätzlicher Aluminiumauskleidung (für hygroskopische Produkte)
- Einzelverpackungen zu 10 kg, 15 kg (angepasst an die Produktionslinien des Kunden)
- Etikettierung in einer Fremdsprache und mit dem Logo des Kunden (White Label)
- Verpackung in Transportverpackungen gemäß den Anforderungen von ADR/IMDG
Verpackung und Logistik:
- Standardpalette: 1.000 kg (40 Säcke × 25 kg) oder 1 Big-Bag
- Sicherung: Stretchfolie, Banderole, Transportetiketten
- Haltbarkeitsdauer: 24 Monate ab Herstellungsdatum (in Originalverpackung)
- Lagerbedingungen: trockener Ort, Temperatur 5–30 °C, vor Feuchtigkeit schützen
Anwendungen in der Industrie
Korrosionsschutzpigment in Farben und Lacken
Dieses Korrosionsschutzpigment bildet die Grundlage moderner Korrosionsschutzsysteme. Sein Wirkmechanismus beruht auf der Passivierung der Metalloberfläche durch die Bildung dünner Schichten aus unlöslichen Eisen- und Zinkphosphaten, die Oxidationsprozesse wirksam hemmen. Im Gegensatz zu Chromatpigmenten (Zinkchromat, Strontiumchromat) enthält es kein Chrom(VI) und ist somit umweltverträglich sowie unbedenklich für die Gesundheit der Mitarbeiter.
In Wasser- und Lösungsmittelfarbsystemen erfüllt es eine doppelte Funktion. Erstens sorgt es als Pigment für passiven Schutz, indem es den Metalluntergrund physikalisch von korrosiven Einflüssen (Wasser, Sauerstoff, Salze) trennt. Zweitens sorgt es für einen aktiven Schutz – bei Kontakt mit Feuchtigkeit werden Zink- und Phosphat-Ionen freigesetzt, die Beschädigungen der Beschichtung (Kratzer, Abplatzungen) passivieren und so die Entstehung von Unterkorrosion verhindern.
Typische Anwendungen in Lacken:
- Korrosionsschutzgrundierungen für Baustahl (Brücken, Maschinen, Stahlkonstruktionen)
- Grundierungen in der Automobilindustrie (Rahmen, Fahrgestell, Karosserieteile)
- Lacksysteme für die Offshore- und Schifffahrtsindustrie (Bohrinseln, Schiffe, Hafenanlagen)
- Farben für Dachabdeckungen und Metallkonstruktionen im Bauwesen
- Schutzlacke für Maschinen- und Anlagenteile, die Feuchtigkeit und Chemikalien ausgesetzt sind
Dosierung in Lacken:
typischerweise 8–25 % der Trockenmasse des Lacks (je nach Korrosionsschutzanforderungen). Kann allein oder in Kombination mit anderen Pigmenten (Eisenphosphat, Aluminiumphosphat, Zinkoxid) verwendet werden.
Phosphatierung und Konversionsbeschichtungen
Die Oberflächenbehandlung von Metallen durch Zinkphosphatierung ist eine der wichtigsten Technologien zur Untergrundvorbereitung vor dem Lackieren in der Automobil-, Haushaltsgeräte- und Maschinenbauindustrie. Dabei entstehen auf der Oberfläche von Stahl oder Aluminium durch eine chemische Reaktion mit dem Phosphatierungsbad dünne kristalline Schichten (1–10 μm).
Mechanismus der Phosphatierung:
- Entfetten der Metalloberfläche (Entfernung von Ölen und Fetten)
- Aktivierung der Oberfläche (Erhöhung der Anzahl der Kristallisationszentren)
- Phosphatierungsbad – Reaktion von Zink und Phosphorsäure mit der Metalloberfläche
- Spülen und Passivieren (Versiegelung der Schicht)
Die entstandene Phosphatschicht zeichnet sich durch eine große Oberfläche mit mikrokristallinem Charakter aus, was die Haftung organischer Beschichtungen (Farben, Lacke, Klebstoffe) drastisch verbessert. Zudem bildet diese Schicht selbst eine Korrosionsschutzbarriere, insbesondere in Verbindung mit Konservierungsölen.
Anwendungsbereiche von Phosphatbeschichtungen:
- Karosserien (gesamte Karosserie vor dem Lackieren)
- Automobilkomponenten (Fahrwerk, Motorteile, Abgassysteme)
- Haushaltsgeräte (Waschmaschinen, Kühlschränke, Herde – vor der Pulverbeschichtung)
- Verbindungselemente (Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben – Korrosionsschutz)
- Stahlkonstruktionsteile, die rauen Betriebsbedingungen ausgesetzt sind
Bei Phosphatierungsprozessen kommt das Präparat sowohl als Bestandteil des Phosphatierungsbads als auch als Reaktionsprodukt zur Bildung einer Schutzschicht zum Einsatz.
Anwendung in Kunststoffen, Klebstoffen und der Bauchemie
In der Kunststoffindustrie wird das Präparat als funktioneller Füllstoff geschätzt, der die mechanischen und thermischen Eigenschaften von Polymeren verbessert. In Polyamiden (PA6, PA66) erhöht ein Zusatz von 5–15 % den Elastizitätsmodul um 20–40 %, verringert den thermischen Ausdehnungskoeffizienten und verbessert die Kriechfestigkeit bei erhöhten Temperaturen. In PVC wird es als Synergist für Calcium-Zink-Stabilisatoren eingesetzt und verbessert die thermische Stabilität während der Verarbeitung.
In Konstruktionsklebstoffen (Epoxid-, Polyurethan-, Acrylklebstoffen) dient es als Füllstoff, der die Scher- und Abziehfestigkeit erhöht. Zudem verbessert es die Chemikalien- und Temperaturbeständigkeit des Klebstoffs. Es wird in Klebstoffen zum Verkleben von Metallen und Verbundwerkstoffen sowie in Klebstoffen für die Automobil- und Luftfahrtindustrie eingesetzt.
In der Bauchemie findet es Anwendung als:
- Korrosionsschutzmittel für Bewehrungen in Beton (Reparaturmörtel, Reparaturbeton)
- Bestandteil von Epoxidmörteln zur Verankerung von Ankern in Beton
- Füllstoff in Dichtungsmassen für Dehnungsfugen
- Bestandteil von Haftvermittlern für Beton- und Stahluntergründe
- Modifikator in Mörteln für Industrieböden (Erhöhung der chemischen Beständigkeit)
Dosierung:
3–10 % in Zementmörteln, 5–20 % in Harzsystemen
Weitere Spezialanwendungen
Die Verbindung findet zudem in einer Reihe von industriellen Nischenanwendungen Verwendung. In der Elektronikindustrie wird sie als Füllstoff in leitfähigen Verbundwerkstoffen und EMI/RFI-Störschutzmaterialien eingesetzt. In der technischen Keramik ist es Bestandteil von Glasuren und Emaille mit erhöhter chemischer Beständigkeit. In Brandschutzsystemen wirkt es als Synergist für Flammschutzmittel in Kunststoffen und intumeszierenden Beschichtungen.
In der Pharma- und Kosmetikindustrie kann es (in entsprechender pharmakopöischer Reinheit) als Zinkquelle in Nahrungsergänzungsmitteln sowie als Bestandteil von Zahnpasten mit antibakteriellen Eigenschaften verwendet werden. In der Landwirtschaft wird es als Düngemittel eingesetzt, das Phosphor und Zink liefert – Spurenelemente, die für ein gesundes Pflanzenwachstum unerlässlich sind.
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Dokumentation und Qualitätskontrolle
Sicherheitsdatenblatt (SDS) und technische Spezifikation
Jede von unserem Unternehmen gelieferte Charge enthält eine vollständige technische Dokumentation gemäß den Anforderungen von REACH und CLP. Das Sicherheitsdatenblatt (SDS), das gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 erstellt wurde, umfasst 16 Abschnitte, darunter: Stoffidentifizierung, Gefahrenhinweise, Zusammensetzung und Angaben zu den Inhaltsstoffen, Erste-Hilfe-Maßnahmen, Brandbekämpfung, Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung, Handhabung und Lagerung, Expositionsbegrenzung und persönliche Schutzausrüstung, physikalisch-chemische Eigenschaften, Stabilität und Reaktivität, toxikologische und ökologische Informationen, Abfallentsorgung, Transportinformationen sowie rechtliche Hinweise.
Die technische Spezifikation enthält detaillierte Produktparameter, die für den technologischen Prozess des Kunden relevant sind:
- Zinkgehalt (% metallisches Zn)
- Gehalt an Zn₃(PO₄)₂ (% im Produkt)
- Partikelgröße (d10, d50, d90)
- BET-spezifische Oberfläche (m²/g)
- Ölabsorption (g/100 g)
- pH-Wert der wässrigen Suspension (10 %)
- Feuchtigkeitsgehalt (%)
- Gehalt an wasserlöslichen Stoffen (%)
- Farbe (auf der CIE-Lab*-Skala)
- Schüttdichte (g/l)
Die Dokumentation zur Schüttdichte (g/l) liegt auf Wunsch des Kunden in polnischer, englischer und weiteren EU-Sprachen vor.
Analysezertifikat und Chargenreproduzierbarkeit
Jeder Lieferung liegt ein Analysezertifikat (CoA) bei, das die Übereinstimmung der jeweiligen Produktcharge mit der technischen Spezifikation bestätigt. Das Zertifikat enthält:
- die Chargennummer
- Herstellungsdatum und Verfallsdatum
- Prüfergebnisse aller in der Spezifikation aufgeführten Parameter
- Unterschrift einer befugten Person und Stempel des Herstellers
Unser Qualitätsmanagementsystem garantiert die Reproduzierbarkeit der Parameter zwischen den Chargen auf einem Niveau von ±2 % für die Schlüsselkennzahlen (Zn-Gehalt, Partikelgröße d50, BET-Oberfläche). Dadurch können sich unsere Kunden auf stabile Anwendungseigenschaften verlassen und müssen ihre Rezepturen nicht bei jeder Lieferung neu optimieren.
Aufbewahrung der Unterlagen
: Alle Analysezertifikate werden 10 Jahre lang archiviert und stehen auf Kundenwunsch zur Verfügung. Das Chargennummerierungssystem ermöglicht eine lückenlose Rückverfolgbarkeit des Produkts vom Rohstoff bis zum Fertigprodukt.
Einhaltung von Normen und Branchenanforderungen
Das von unserem Unternehmen gelieferte Produkt erfüllt die Anforderungen der wichtigsten Branchennormen:
Farbenindustrie:
- ISO 3549:1995 – Pigmente und Füllstoffe. Prüfverfahren für allgemeine Eigenschaften
- ISO 787 (Teile 1–25) – Prüfverfahren für Pigmente
- ASTM D476 – Standardklassifizierungssystem für Trockenpigmente für Farben
Automobilindustrie:
- DBL 7389 (Daimler) – Anforderungen an Korrosionsschutzpigmente
- TL 226 (VW/Audi) – Anforderungen an die Oberflächenvorbereitung und Beschichtungen
- GSB (Saint-Gobain) – Qualitätsstandards für Pigmente
Einhaltung der REACH-Vorschriften:
- In REACH registrierter Stoff
- Keine SVHC-Stoffe (Substances of Very High Concern)
- Einhaltung der CLP-Anforderungen für die Einstufung und Kennzeichnung
Auf Kundenwunsch können wir Konformitätsbescheinigungen gemäß bestimmten Branchennormen sowie Konformitätserklärungen gemäß den Anforderungen des Endkunden bereitstellen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Spezifikation für Zinkphosphat sollte man für Korrosionsschutzfarben wählen?
Bei Korrosionsschutzfarben sind die wichtigsten Parameter die Partikelgröße (optimal 2–5 μm für gute Deckkraft und Dispersion), die BET-spezifische Oberfläche (10–20 m²/g gewährleistet eine optimale Korrosionsschutzwirkung) sowie die Ölabsorption (15–25 g/100 g für die rheologische Stabilität des Lacksystems). Der Gehalt an metallischem Zink sollte mindestens achtundvierzig Prozent betragen. Für Epoxid- und Polyurethan-Grundierungen empfehlen wir Sorten mit einer Reinheit von mindestens fünfundneunzig Prozent und einer engen Partikelgrößenverteilung. Vor der Einführung in die Produktion empfehlen wir die Durchführung von Anwendungstests, die Untersuchungen zur Haftfestigkeit der Beschichtung, zur Korrosionsbeständigkeit in der Salznebelkammer sowie zur Stabilität der Rezeptur während der Lagerung umfassen.
Bieten Sie eine vollständige Dokumentation an (Sicherheitsdatenblatt, Spezifikation, Analysezertifikat)?
Ja, jeder Lieferung von Zinkphosphat legen wir die vollständigen technischen Unterlagen bei, die gemäß den Qualitätsmanagementsystemen und Arbeitsschutzvorschriften erforderlich sind. Sie erhalten ein aktuelles Sicherheitsdatenblatt gemäß der REACH-Verordnung in polnischer oder englischer Sprache, eine detaillierte technische Spezifikation mit allen für den technologischen Prozess relevanten physikalisch-chemischen Parametern sowie ein Analysezertifikat, das die Übereinstimmung der jeweiligen Produktcharge mit der Spezifikation bestätigt. Darüber hinaus können wir auf Wunsch Konformitätserklärungen gemäß bestimmten Branchennormen, Zertifikate des ISO-Qualitätsmanagementsystems sowie Exportunterlagen für internationale Lieferungen bereitstellen. Alle Dokumente werden für einen Zeitraum von zehn Jahren archiviert.
Sind Lieferungen von Zinkphosphat in EU-Länder möglich?
Ja, wir führen regelmäßige Lieferungen von Zinkphosphat in alle Länder der Europäischen Union durch. Wir verfügen über Erfahrung im Exportgeschäft und stellen die vollständigen Zoll- und Transportunterlagen bereit, die für den Transport von Chemikalien in der EU erforderlich sind. Wir bieten flexible Incoterms-Bedingungen an, die auf die Präferenzen des Kunden zugeschnitten sind: EXW (Selbstabholung aus unserem Lager), FCA (Lieferung an einen benannten Spediteur), DAP (Lieferung zum Firmensitz des Kunden mit von uns organisiertem Transport) oder DDP (Lieferung einschließlich Zollabfertigung). Die typische Lieferzeit in EU-Länder beträgt je nach Bestimmungsort drei bis sieben Werktage. Wir arbeiten mit renommierten Speditionsunternehmen zusammen, die auf den Transport von Chemikalien spezialisiert sind.
Stellen Sie Mischungen oder Sondersorten auf Bestellung her?
Ja, wir sind in der Lage, Zinkphosphat in speziellen Sorten herzustellen, die auf die individuellen technologischen Anforderungen des Kunden zugeschnitten sind. Wir können Parameter wie die Partikelgröße durch Selektion oder Mahlen, die spezifische Oberfläche durch Steuerung der Synthesebedingungen, die Oberflächenbehandlung der Partikel zur Verbesserung der Dispersion in bestimmten Systemen oder die Herstellung von Mischungen mit anderen Korrosionsschutzpigmenten zur Erzielung eines Synergieeffekts. Die Mindestmenge für eine Sonderanfertigung beträgt in der Regel 100 Kilogramm, und die Lieferzeit ab der Genehmigung der technischen Parameter beträgt vier bis acht Wochen. Der Herstellung einer Sonderanfertigung geht eine Testphase voraus, die die Produktion eines Pilotmusters und dessen Validierung durch den Kunden umfasst.
Wie muss Zinkphosphat gelagert werden, damit es seine Eigenschaften behält?
Zinkphosphat sollte in den Originalverpackungen, dicht verschlossen, in einem trockenen und gut belüfteten Lagerraum bei einer Temperatur von fünf bis dreißig Grad Celsius gelagert werden. Es ist entscheidend, den Kontakt mit Feuchtigkeit zu vermeiden, da dies zu einer teilweisen Hydratation des Produkts und zur Verklumpung der Partikel führen kann. Nach dem Öffnen der Verpackung sollte das Produkt so schnell wie möglich verbraucht oder der Rest in einen kleineren Behälter umgefüllt werden, um den Luftraum und den Feuchtigkeitsgehalt zu minimieren. Zinkphosphat darf aufgrund möglicher chemischer Reaktionen nicht in der Nähe von starken Säuren oder Laugen gelagert werden. Das Material sollte vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Die Haltbarkeitsdauer beträgt vierundzwanzig Monate bei Einhaltung der empfohlenen Lagerbedingungen.
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Wir bieten kostenlose Proben von Zinkphosphat mit einem Gewicht von 250 bis 500 Gramm für Anwendungstests an, bevor Sie eine größere Bestellung aufgeben. Wir erstellen für Sie ein individuelles Angebot mit Mengenrabatt, das auf Ihren Bestellumfang und die Lieferhäufigkeit zugeschnitten ist, sowie eine vollständige technische Dokumentation einschließlich Sicherheitsdatenblatt (SDS), CoA und die Produktspezifikation für die ausgewählte Sorte, einen auf Ihre Produktionsanforderungen zugeschnittenen Verpackungs- und Logistikvorschlag sowie Zahlungsbedingungen, die auf die Besonderheiten Ihres Unternehmens und die bisherige Zusammenarbeit abgestimmt sind. Unser technisches Team berät Sie gerne bei der Auswahl der optimalen Produktgüte und deren Einbindung in Ihren technologischen Prozess. Kontaktieren Sie uns – wir antworten innerhalb von vierundzwanzig Arbeitsstunden.
Kontaktformular / Kontaktdaten
Telefon:
724 967 482
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Adresse:
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Öffnungszeiten der Vertriebsabteilung: Montag – Freitag, 8:00 – 16:00 Uhr.
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Diese Informationen sind ausschließlich technischer und kommerzieller Natur. Sie stellen kein Angebot im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuchs dar. Alle Parameter und technischen Daten können ohne vorherige Ankündigung geändert werden.